Wie viel Zeit verbringst du damit, den Lack deines Oldtimers zu polieren? Welchen Aufwand betreibst du für die Innenraumpflege? Und wie oft schaust du unter die Motorhaube – nicht nur, um den Ölstand zu prüfen, sondern um dir den Zustand der Oberflächen anzusehen? Wir werfen einen Blick in den Motorraum und verraten, wie unsere FERTAN-Produkte beim Erhalt der Substanz unter der Haube schützen können.
Glanz unter der Haube: Der umfassende Guide zur Motorraum-Konservierung alter Fahrzeuge
Während wir bei der Karosserie sofort nervös werden, wenn sich eine kleine Blase zeigt, ignorieren wir im Motorraum oft den schleichenden Verfall. Dabei ist der Motorraum einer der thermisch und chemisch am stärksten belasteten Bereiche deines Autos. Hitze, Feuchtigkeit, Salzreste aus dem Winter und aggressive Dämpfe setzen Metallen, Schläuchen und Kabeln zu.
In diesem Guide zeigen wir dir, wie du deinen Motorraum nicht nur optisch auf Vordermann bringst, sondern ihn mit dem richtigen System von FERTAN für die nächsten Jahre unverwundbar machst.
Warum die Motorraum-Konservierung oft vergessen wird (und warum das ein Fehler ist)
Viele Oldtimer-Besitzer haben Angst davor, im Motorraum mit Schutzmitteln zu arbeiten. Die Sorge: „Hinterher klebt alles voll, zieht Staub an und sieht aus wie eine Speckschwarte.“ Oder noch schlimmer: „Wenn ich da was draufsprühe, sehe ich Undichtigkeiten nicht mehr.“
Das war früher vielleicht so, als man einfach wahllos Altöl oder dickes Unterbodenwachs verteilt hat. Aber die Technik ist weitergegangen. Moderne Produkte wie die FERTAN Motorraumkonservierung oder das transparente PROTEWAX bilden hauchdünne, grifffeste Schichten, die fast unsichtbar sind und für ihre Anwendungszwecke speziell entwickelt wurden.
Die schleichende Gefahr: Kontaktkorrosion und „Weißrost“
Aluminiumteile wie Ventildeckel, Vergasergehäuse oder Lichtmaschinen leiden oft unter Oxidation. Sie werden stumpf, fleckig und bekommen diesen typischen weißen Belag (Aluminiumoxid). Stahlhalterungen setzen Flugrost an, und verzinkte Teile verlieren ihren Glanz. Wenn du hier nicht gegensteuerst, frisst sich der Gammel fest.
Die notwendigen Schritte zur Motorraum-Konservierung
Die korrekte Motorraum-pflege lässt sich wie so häufig in einfache, isolierte Schritte herunterbrechen - In fünf Steps sorgst du für die umfassende Konservierung und den perfekten Schutz.
Schritt 1: Die Bestandsaufnahme und Vorreinigung
Bevor du mit der Konservierung beginnst, muss der Bereich sauber sein. Fett, altes Öl und loser Dreck müssen weg. Aber Achtung: Eine aggressive Motorwäsche mit dem Hochdruckreiniger ist bei alten Zündanlagen und empfindlicher Elektrik oft keine gute Idee. Hier bitte vorsichtig sein.
Profi-Tipp: Nutze einen Pinsel und einen milden Kaltreiniger wie unseren Motor- und Kaltreiniger von Caramba. Sollte dir beim Arbeiten mal etwas daneben gehen oder Flüssigkeit auslaufen, hab immer das FERTAN Quickclean Ölbindemittel griffbereit. Es nimmt ausgelaufene Flüssigkeiten schnell und umweltgerecht auf, bevor sie deinen Garagenboden dauerhaft versauen. In den Boden eingezogenen Ölen kannst du zudem mit dem Caramba Ölfleckentferner gegenwirken.
Sobald alles trocken und fettfrei ist, entscheiden wir uns für die richtige Strategie.
Schritt 2: Den „Rost-Teufel“ im Keim ersticken
Wenn du bei der Reinigung doch auf echten Rost stößt, der tiefer sitzt, darfst du ihn nicht einfach überlackieren.
- FeDOGEL für senkrechte Stellen: Wenn du Rost an der Spritzwand oder an den Innenseiten der Kotflügel findest, ist FeDOGEL perfekt. Da es ein Gel ist, tropft es nicht ab. Du lässt es einwirken, spülst es ab, und der Rost ist weg – ganz ohne mechanische Gewalt.
- FeDOX für Kleinteile: Hast du eine Handvoll verrosteter Schrauben oder Schellen? Wirf sie über Nacht in ein Bad aus FeDOX Entroster-Konzentrat. Am nächsten Morgen spülst du sie ab und hast blankes Metall.
- Finaler Schutz: Nach der Entrostung ist das Metall „nackt“. Hier sofort mit FERTAN Rostumwandler / Rostkonverter neutralisieren oder direkt mit Ferpox grundieren.

Schritt 3: Optisches Tuning für Fahrwerksteile und Halterungen
Oft sind es die kleinen Dinge, die den Gesamteindruck stören: Rostige Batteriehalter, angegriffene Querlenker oder stumpfe Blechlaschen. Hier kommt die Chemie-Keule im positiven Sinne zum Einsatz.
Der FERTAN Ferpox 1-K Epoxy Primer
Wenn du Teile ausbaust oder im eingebauten Zustand kleine Roststellen abgeschliffen hast, brauchst du eine Grundierung, die wirklich hält. FERTAN Ferpox ist ein echter Geheimtipp unter Restauratoren. Es ist ein 1-Komponenten-Epoxidharz-Primer und je nach Wunsch zur Optik erhältlich in zwei Farben.
- Basaltgrau (RAL 7012): Ideal für Teile, die einen dezenten, technischen Look haben sollen.
- Schwarz (RAL 9005): Der Klassiker für Halterungen und Rahmenkomponenten.
Ferpox ist extrem schlagfest und resistent gegen Chemikalien sowie Hitze bis zu 250 °C – ideal also für den harten Einsatz im Motorraum oder an den Achsen.
Der Trick mit der Feuerverzinkungs-Optik: MM30
Hast du Teile, die eigentlich verzinkt sein sollten, aber mittlerweile traurig und grau aussehen? Die FERTAN Metall-Beschichtung MM30 wirkt wie eine Hochleistungs-Grundierung, die das Aussehen einer frischen Feuerverzinkung imitiert. Es ist der perfekte Korrosionsschutz für alles, was nach „frisch ab Werk“ aussehen soll, ohne dass du die Teile zum Verzinker bringen musst.
Schritt 4: Die „unsichtbare“ Rüstung für Aggregate und Schläuche
Wenn dein Motorraum original aussieht und du diesen Look erhalten willst, ist die FERTAN Motorraumkonservierung deine erste Wahl.
Was macht dieses Produkt so besonders?
Im Gegensatz zu billigen Sprays bildet es einen Schutzfilm, der extrem temperaturstabil ist. Er wird nicht klebrig, wenn der Motor heiß wird. Das ist entscheidend, denn klebrige Oberflächen sammeln Staub wie ein Magnet, und nach zwei Ausfahrten sieht der Motorraum schlimmer aus als vorher.
So gehst du vor:
- Decke Bereiche ab, die keine Beschichtung brauchen oder bekommen sollen (z.B. den Keilriemen oder die Bremsbeläge, falls du auch im Radhaus arbeitest).
- Sprühe die Konservierung gleichmäßig auf Metallteile, Schläuche und Kabelbäume.
Der Effekt: Kunststoffe bleiben geschmeidig und bleichen nicht aus, Metalle werden vor Feuchtigkeit und Salz geschützt.
Schritt 5: Versiegelung von Glanzstücken mit PROTEWAX
Manche Teile am Oldtimer sind poliert oder haben ein besonders schönes Oberflächenfinish, das man nicht unter einer grauen oder schwarzen Farbschicht verstecken will. Denk z.B. an edle Aluminium-Details.
Hier kommt FERTAN PROTEWAX Langzeitkorrosionsschutz ins Spiel.
- Es ist eine transparente Versiegelung.
- Es bildet eine robuste, abriebfeste Schutzschicht.
- Es ist so dünn, dass man es kaum sieht, aber es verhindert effektiv das Anlaufen von NE-Metallen (Alu, Messing, Kupfer).
Sogar wenn du deinen Oldtimer im Winter bewegst oder in einer Garage mit hoher Luftfeuchtigkeit lagerst, verhindert PROTEWAX, dass der Glanz verschwindet.

Fazit: Ein sauberer Motorraum ist nicht nur Optik
Ein gepflegter und konservierter Motorraum macht nicht nur beim nächsten TÜV-Besuch oder beim Oldtimer-Treffen einen guten Eindruck. Er schützt den Wert deines Fahrzeugs und erleichtert dir zukünftige Arbeiten massiv. Wenn Schrauben nicht festrosten und Oberflächen geschützt sind, macht das Schrauben doppelt so viel Spaß.
Mit dem System aus Ferpox, Motorraumkonservierung und PROTEWAX hast du für deine Oberflächen die richtige Antwort. Dein Klassiker wird es dir mit Zuverlässigkeit und einer grandiosen Optik danken.
Möchtest du direkt loslegen?
Wir haben dir alle erwähnten Produkte im Text verlinkt. Besonders für den Einstieg empfehlen wir die Kombination aus der Motorraumkonservierung und einer Dose PROTEWAX – damit deckst du 90 % der kritischen Stellen ab. Alle FERTAN-Produkte unseres Angebots findest du in hier:
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HINWEIS: Achte beim Arbeiten im Motorraum immer auf die Sicherheit. Konservierungsmittel gehören nicht auf heiße Auspuffkrümmer oder direkt auf die Bremsflächen.
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