Batteriewasser zur sachgerechten Wiederauffüllung von nicht wartungsfreien, klassischen Blei-Säure-Batterien. Während des Ladevorgangs (besonders bei älteren Lichtmaschinenreglern mit hohen Spannungen) kommt es zur Elektrolyse, bei der Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird. Dadurch sinkt der Flüssigkeitsstand, der mit diesem speziell deionisierten Batteriewasser wieder korrigiert werden sollte.
Wichtig: Es verdunstet nur das Wasser, nicht die Säure. Daher darf niemals Säure nachgefüllt werden, da sonst die Konzentration zu hoch wird und die Bleiplatten zerfressen werden.
Anwendung:
-
Stand prüfen: Die Flüssigkeit sollte etwa 10 bis 15 mm über den Oberkanten der Bleiplatten stehen (oft gibt es eine Markierung im Gehäuse).
-
Zeitpunkt: Fülle das Wasser idealerweise nach dem Ladevorgang auf (außer die Platten liegen komplett trocken). Da sich die Flüssigkeit beim Laden erwärmt und ausdehnt, könnte die Batterie sonst überlaufen.
-
Sauberkeit: Reinige die Oberseite der Batterie vor dem Öffnen der Stopfen gründlich, damit kein Schmutz in die Zellen gelangt.
Tipp für die Winterpause: Überprüfe den Stand direkt vor dem Einlagern / Überwintern des Fahrzeugs. Eine gut gefüllte und geladene Batterie übersteht die Standzeit deutlich besser.